Hier gibt es nichts zu sehen!

Eine nette Idee hat der schwedische Kurs IAD10 (interactive art director) implementiert: The Idea Swap.

Auf dieser Seite bekommt man Ideen von anderen zum Tausch für eine alte eigene Idee. Eine interessante Inspirationsquelle.

Man muss allerdings in der Regel einige Male “Swap again” drücken, um eine für einen selbst passende Idee zu finden. Die meisten bestehenden Einträge sind langweilige Sachen wie “Use GNU/Linux”, “Study”, “Make a website” oder ähnliches. Es mutet ein wenig an wie Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Wie dem auch sei: Zur schnellen Zwischendurchinspiration ist dies durchaus brauchbar.

Für den kreativen Menschen gibt es im Netz eine Unzahl interessanter, hilfreicher und inspirierender Videos. Ich möchte in diesem Artikel einmal drei Videos präsentieren, die ich dabei für absolut sehenswert halte.

Das erste Video ist noch recht frisch und stammt von dem am vorvorletzten Wochenende in Berlin abgehaltenen UXCamp Europe 2010. Freelance-UX-Designer Holger Eggert hielt dort einen erfrischenden Vortrag mit dem Titel „How to write the perfect pop song – a talk on creativity and how to learn/teach it“. Am Beispiel von Robbie Williams’ Song „Feel“ und mittels einiger „Head Fakes“ erklärte Holger, wie Kreativität vermittelt werden kann. Der Vortrag ist wirklich sehenswert:

Die Idee zu den „Head Fakes“ stammt passenderweise aus dem nächsten zu empfehlenden Vortrag. Der mittlerweile leider verstorbene Carnegie-Mellon-Professor Randy Pausch hielt – zu diesem Zeitpunkt bereits unheilbar erkrankt – im September 2007 seine Abschiedsvorlesung „Really achieving your childhood dreams“. Eine bewegende Vorlesung über die Dinge im Leben, die wirklich wichtig sind:

Das dritte Video ist ebenfalls eine Abschiedsvorlesung, glücklicherweise aber nicht aufgrund einer schlimmen Krankheit gehalten, sondern zum Eintritt in den Ruhestand. Der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun, bekannt vor allem durch seine „Miteinander Reden“-Bücher und seine Definition der vier Kommunikationsebenen (Sach-, Appell-, Beziehungsebene, Selbstaussage), erklärt dem vollbesetzten Hörsaal der Universität Hamburg „Was ich noch zu sagen habe.“ Für Interessierte an Kreativität und insbesondere Kommunikation ein must see:

Quelle: Lecture2go – Uni Hamburg

Und welche Vorträge oder Vorlesungen bewegen Euch?

Seit langem schon darbt dieser Blog offensichtlich dahin. Dies ist allerdings nicht etwa der Faulheit der Autoren geschuldet (wie könnte man auch so etwas denken!) sondern dem wohl härtesten Peer Review der weltweiten Blogszene. Bisher sind eben alle Artikelvorschläge durchgefallen. Dies wollen wir in Zukunft eventuell ändern. Behaltet unseren Blog im Auge, vielleicht passiert in den nächsten Wochen etwas.

Ja, kaum zu glauben, aber die KG ist noch existent. Heute haben wir im Zuge des Umzuges unserer Domain zu einem neuen Provider einmal die Blogsoftware einem dringend nötigen Upgrade unterzogen. Dabei haben wir gleichzeitig noch einige Maßnahmen zur Sicherung des Blog-Backends eingeführt (ganz nach dem Motto „Security through obscurity“ sagen wir natürlich nicht welche). Dennoch hat es uns dieser Umzug wieder einmal nahe gebracht, dass man seine Blogsoftware stets auf dem neuesten Stand halten sollte. Zumindest wenn man nicht will, dass auf einmal unzählige versteckte Links zu halbseidenen Seiten die eigenen Artikel bereichen (es lohnt sich ab uns an mal seinen Blog im Quelltext anzuschauen). Ist Ihr Blog sicher?

Mal angenommen, man hätte 55 allgemeine, mehr oder minder nützliche Tipps zur Erhöhung der eigenen Kreativität, zum Verbessern von Ideen oder zum Durchsetzen derselben in einem Unternehmen. Nichts weltbewegendes, nur allgemeine Tipps. Was macht man damit?

  • Man könnte natürlich etwas Arbeit investieren und einen Blogbeitrag schreiben, viele Leute erreichen und kein Geld verdienen… *falsch*
  • Man könnte sich eine ganze Menge Arbeit machen und ein Buch drüber schreiben und so etwas Geld verdienen… na ja…
  • Man könnte aber auch diese Tipps knapp formuliert auf Karten drucken und diese dann als Kartenspiel verkaufen. Natürlich sollte man nicht so viel Arbeit investieren und sich Spielregeln ausdenken aber totzdem 50 Dollar dafür verlangen. Eine einfache, kleine Pappschachtel als Verpackung ist bei dem Preis natürlich selbstverständlich. Ja, das wär doch eine gute Idee…

Ich spiel lieber weiter Monstertruck-Quartett.

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