Haben Sie sich schon einmal gefragt, was einen kreativen Menschen vom Otto-Normal-Verbraucher unterscheidet? Nein? Wir von der Kreativguerilla fragen uns das jeden Tag. Nach etlichen Recherchen im Internet scheint die Antwort zum Greifen nah zu sein. So stießen wir auf einen Artikel von Daniel Nettle, einem Psychologen der Universität von Newcastle, der in seiner Forschungsarbeit zeigen konnte, dass kreative Menschen schizotypische Charaktereigenschaften besitzen.
Nettle untersuchte das Verhältnis von Kreativität und Liebesleben. Dabei stellte sich heraus, dass je kreativer ein Mensch ist, desto ausgeprägter ist auch sein Liebesleben. Ursache dafür sind nach Nettle schizotypische Charaktereigenschaften, die anziehend auf das andere Geschlecht wirken.
Weitere wissenschaftliche Unterschiede zwischen kreativen und weniger kreativen Menschen fanden wir auf der Quarks & Co-Seite. Demnach lassen sich kreative Menschen schneller ablenken als normale Menschen. Dabei wird davon ausgegangen, dass eine bestimmte Filterfunktion, die so genannte latente Hemmung, im Gehirn weniger ausgeprägt ist als bei weniger kreativen Menschen.
Aufgrund dieser ganzen Informationen kommt man doch ein wenig ins Grübeln und stellt sich die Fragen:
- Ist Kreativität eine Krankheit?
- Habe ich in den letzten Wochen ein Selbstgespräch mit mir geführt?
- Sind die Freunde die man seit Jahren schätzen gelernt hat, wirklich real?
- Mit wie vielen Sexualpartnern hatte ich in der letzten Zeit etwas?
- Werde ich leicht abgelenkt?
Sollten Sie nun feststellen, das Sie ein nicht sehr kreativer Mensch sind, so haben wir ein paar Regeln aufgestellt, wie Sie für Ihr Umfeld Ihren kreativen Eindruck verstärken können:
- Lassen Sie sich ruhig einmal ablenken. Der Satz „Entschuldige, ich bin gerade abgelenkt worden“ sollte mindestens 10 Mal pro Tag fallen. Wir selbst testen dieses Konzept seit einigen Wochen und die Resonanz von unseren Mitmenschen ist unglaublich.
- Sprechen Sie doch mal wieder mit sich selbst. Ruhig auch in Gesellschaft von anderen.
- Verändern Sie Ihre Wahrnehmung. Egal wie, ob durch Zucker oder Alkohol, versuchen Sie einfach mal etwas neues.
- Ganz wichtig: Haben Sie Spaß, denn ohne Spaß kann kein Mensch kreativ sein.
Was Sie auf keinen Fall machen sollten: Prahlen Sie niemals mit Ihren Eroberungen. Niemand wird Ihnen glauben, dass Sie 300 Partner im letzen Monat hatten, auch wenn dies der Wahrheit entsprechen sollte. Denken Sie daran, kreativ heißt nicht gleich dumm, obwohl man dieses ab und an glauben kann. Sollte Sie jemand fragen, wie viele Sexualpartner Sie in der letzten Zeit hatten, versuchen Sie einfach abgelenkt zu wirken und retten Sie die Situation mit der Antwort: „Ich bin kreativ“.
In diesem Sinne: “Was wollte ich noch eimal schreiben?”
Erzählen Sie uns von ihren Erfahrungen!
